“Die Ausbildung geht vor.” dapr.dual bei NewMark Finanzkommunikation

dapr.dual-Absolventin Mirjam Patermann und Dr. Ralf Witzler von NewMark Finanzkommunikation

Im November 2018 ist an der dapr der neue Jahrgang der berufsbegleitenden Masterlehrgänge “Strategische Kommunikation und PR” sowie “Digitale Kommunikation” gestartet. In diesem Durchgang sind besonders viele duale Studierende dabei, die in Agentur oder Unternehmen den Berufseinstieg mit dem weiterführenden Studium bei uns verknüpfen. Einer der Arbeitgeberpartner, der bereits seit mehreren Jahren auf unser Karriereprogramm dapr.dual setzt, ist NewMark Finanzkommunikation. Mit Dr. Ralf Witzler, Mitglied der Geschäftsleitung der Agentur, haben wir darüber gesprochen. Unser Foto zeigt ihn vor der Franfurter Skyline mit dapr.dual-Absolventin Mirjam Patermann.

dapr: Herr Dr. Witzler, Sie bewegen sich mit Finanzkommunikation in einem Branchenumfeld, das gerade Berufseinsteigern womöglich als etwas zu herausfordernd erscheint. Bereits im dritten Jahr in Folge hat NewMark jedoch erfolgreich auf unser kostenfreies Recruiting-Angebot im Rahmen von dapr.dual gesetzt, um neue Volontärinnen oder Volontäre zu finden. Wie zufrieden sind Sie mit den Berufseinsteigern, die auf diesem Wege in Ihre Agentur gekommen sind?

Dr. Ralf Witzler: In der Tat haben wir unser Volontariat zum dritten Mal mit einem Kandidaten bzw. einer Kandidatin besetzt, der oder die über das duale Programm der dapr zu uns gekommen ist. Alle drei sind hervorragend motiviert, haben sich schnell eingelebt, konnten sich sehr gut in die Arbeitsabläufe einfügen und mit verschiedenen Kunden beschäftigen.

dapr: Manchmal begegnen wir starken Zweifeln auf Seiten der Arbeitgeber, die vor allem Bedenken hinsichtlich der Doppelbelastung durch Studium plus Job äußern. Wie bekommen Ihre dualen Einsteiger das hin?

Dr. Ralf Witzler: Bislang lief das ohne Schwierigkeiten ab. Die Freistellung für die Präsenztage bedarf keiner Diskussion bei NewMark, sondern ist klar im Unternehmen kommuniziert. Die studienbedingten Abwesenheiten sollten lediglich rechtzeitig angekündigt werden, damit die Kollegen, mit denen die Volontäre zusammenarbeiten, sich darauf einrichten können.

Außerdem teilen wir dem Volontär immer von Anfang an einen Mentor zu, der neben seiner Funktion als erster Ansprechpartner für alle aufkommenden beruflichen Fragen, ein Auge auf die Arbeitsbelastung, den Kundenmix und die richtigen Prioritäten hat. Und es gilt: Die Ausbildung geht vor.

dapr: Gibt es für die dual-Studierenden weitere Benefits der Agentur, zum Beispiel eine Freistellung für die Modulwochen oder zusätzliche Urlaubstage?

Dr. Ralf Witzler: Die dual Studierenden sind für die Modulwochen selbstverständlich freigestellt und die Zeit wird nicht vom Urlaub abgezogen. Übernachtungs- und Reisekosten werden übernommen. Wir lassen ihnen auch völlig freie Hand bei der Wahl ihrer Studienschwerpunkte, die sie nach ihrer Interessenlage und nicht nach den Erfordernissen der Agentur setzen dürfen.

In der Prüfungsphase gegen Ende des Studiums kann es zu Belastungsspitzen durch die Doppelbeanspruchung kommen. Das passiert aber in jedem Berufsalltag. Wir versuchen, dem mit Freistellungen und Homeoffice entgegenzuwirken. Da sind Volontär, Mentor und auch ich als Personalverantwortlicher in der Geschäftsleitung, aufgerufen, eine gute Lösung zu finden.

dapr: Für Studierende stellt die Masterthesis eine optimale Möglichkeit dar, sich Spezialwissen anzueignen und dies richtig zu vertiefen. Konnten Sie als Agentur hier auch schon profitieren? Oder anders gefragt: Sprechen Sie die Themenwahl für die Abschlussarbeit mit der aktuellen Volontärin oder dem Volontär ab, damit auch für Sie oder Ihre Kunden ein guter Erkenntnisgewinn dabei heraus kommt?

Dr. Ralf Witzler: Wir sprechen über die Themenwahl, auch hinsichtlich der Verwendbarkeit innerhalb der Agentur und auch im weiteren Berufsleben auf lange Sicht. Da spielen strategische Überlegungen und persönliche Neigungen eine Rolle. Wie schon gesagt, wir lassen dem Volontär freie Hand bei der Entscheidung für den einen oder den anderen Schwerpunkt, und auch bei der Beratung steht die Person im Vordergrund. Das entspricht meinem Verständnis von Studium: Nur wenn es einen interessiert, kann man wirklich gut auf diesem Feld werden, weil man dann bereit ist, die so genannte Extra-Meile zu gehen. Es ist natürlich optimal, wenn sich das Spezialwissen des Volontärs, das er im Studium erwirbt, mit dem Bedarf der Agentur decken.

dapr: Können Sie uns verraten, was aus früheren Volontärinnen oder Volontären geworden ist, die NewMark durch dapr.dual beim Einstieg in ihre Karrieren gefördert haben?

Dr. Ralf Witzler: Bislang kann ich nur von Frau Mirjam Patermann sprechen, weil sie die einzige ist, die ihr Volontariat schon abgeschlossen hat. Über ihren Werdegang bei NewMark spreche ich aber sehr gern, weil es eine wirkliche Erfolgsgeschichte ist. Frau Patermann hat schon während des Studiums gezeigt, dass sie bei der Arbeit mitdenkt, d.h. die Aufgabenstellung von der Zielsetzung her begreift und nicht einfach etwas abarbeitet. Sie hat immer verstanden, warum sie etwas machen sollte. Das steigert die Qualität der Arbeit. Daher konnten wir ihr sehr früh ganze Projekte übertragen und wussten sie bei ihr in guten, sehr verlässlichen Händen. Das Ergebnis dieser frühen, selbständigen Arbeit war, dass ihr damaliger Mentor Frau Patermann im zweiten Ausbildungsjahr bei einem internationalen Kunden in eine sichtbar verantwortungsvolle Rolle gebracht hat. Den Kunden hat sie dann leitend schon vor dem Ende des Studiums verantwortlich übernommen und wurde vorzeitig zum Junior Consultant befördert. Damit nicht genug, gab es eine Vakanz des Client Leaders bei einem unserer großen Kunden, als Frau Patermann gerade mit ihrem Studium fertig war. Es bedurfte keiner langen Diskussion in der Geschäftsleitung, dass sie diesen Kunden tatsächlich übernehmen könnte. Wenige Wochen nach Abschluss der Ausbildung steht Frau Patermann nun schon bei zwei Kunden in der Verantwortung und wurde deshalb bereits zum Consultant befördert.

dapr: Vielleicht können wir Frau Patermann kurz zu dem Interview hinzuholen: Frau Patermann, wie haben Sie den Einstieg bei NewMark damals erlebt, wie haben Sie Job und Studium gemeistert und was sind rückblickend für sie die größten Benefits, die Sie durch diesen Start in Ihre Karriere mitnehmen konnten?

Mirjam Patermann: Rückblickend war die Mischung aus Studium und Vollzeitjob der ideale Start für mich. Studium und Praxis haben sich immer gut ergänzt: Auf der einen Seite konnte ich Aspekte, die wir in der Modulwoche theoretisch diskutiert haben in der Agentur praktisch anwenden. Themen, die bei unserer Arbeit nicht im Vordergrund stehen, konnte ich durch das Studium trotzdem kennenlernen. Ich erinnere mich bei dem Einstieg bei NewMark insbesondere an die Kollegialität innerhalb des Teams – etwas, was ich bis heute schätze. Insgesamt blicke ich gerne auf die intensive Zeit zurück – sowohl fachlich als auch persönlich konnte mich weiterentwickeln.

dapr: Herr Dr. Witzler, Frau Patermann, vielen Dank für diese Einblicke!

Weitere Informationen…

….zum Masterstudium in den Fachrichtungen “Strategische Kommunikation und PR (MSc)” sowie “Digitale Kommunikation (MSc)” sowie zu dapr.dual für
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