Masterstudium + Krisenkommunikation bei der Fraport AG

Jana Schwab ist Absolventin des Master-Lehrgangs "PR und Integrierte Kommunikation"

Ziemlich genau vor vier Jahren hat Jana Schwab den Masterlehrgang “PR und Integrierte Kommunikation” der Donau-Universität Krems abgeschlossen. Einiges hat sich seither in ihrem Leben verändert, doch ihr Arbeitgeber ist der gleiche geblieben: in der Unternehmenskommunikation der Fraport AG hat sie schon viele Projekte geplant und umgesetzt. Und hier entstand auch die Idee für das Thema ihrer Master Thesis: “BE PREPARED : Anforderungen an die Gestaltung von Krisenkommunikationsplänen für die Unternehmenskommunikation in Krisen. Eine Untersuchung am Beispiel deutscher Flughafenbetreiber”.  Im Interview blickt Jana zurück und erzählt uns von ihrer Arbeit am Frankfurter Flughafen:

DAPR: Jana, Ihr Studium in „PR und Integrierter Kommunikation“ ist schon eine Weile her. Welche Momente fallen Ihnen sofort ein, wenn Sie heute daran zurückdenken?

Jana Schwab: Spannend und facettenreich war das Studium vom ersten Tag an. Einen Moment, an den ich mich erinnere, war die realitätsnahe Übung, die wir in zwei Gruppen zum Thema Krisenmanagement durchführten. Da wurde die Belastbarkeit jedes Einzelnen von uns auf die Probe gestellt. Natürlich war es außerdem ein tolles Gefühl, die fertige Masterarbeit in den Händen zu halten und die Graduierungsfeier an der Donau-Universität in Krems zu feiern.

DAPR: Bei uns startet der neue Lehrgang am 17. Oktober 2016. Wir als DAPR können viel versprechen, daher fragen wir lieber Sie als Absolventin: Was erwartet die Studenten, wenn sie sich für unser Master-Angebot entscheiden?

Jana Schwab: Das Studium besteht aus einer guten Mischung von theoretischer Wissensvermittlung und praxisorientierter Anwendung. Viele Dozenten kommen aus der Praxis und können die theoretischen Grundlagen mit Beispielen aus dem Arbeitsalltag anreichern. Das macht es besonders spannend und anschaulich.

DAPR: Das Studium ist berufsbegleitend. Hat das gut parallel zu Ihrer Arbeit bei der Fraport AG funktioniert?

Jana Schwab: Natürlich gab es Höhen und Tiefen während des Studiums. Arbeit und Studium unter einen Hut zu bekommen fordert viel Disziplin und ist nicht immer einfach. Gerade in der Phase der Erstellung der Masterarbeit musste ich ab und an gegen den ‘inneren Schweinehund’ ankämpfen. Es lohnt sich jedoch, die Zeit zu investieren.

DAPR: Was genau machen Sie denn den ganzen Tag im Job?

Jana Schwab: Zunächst war ich bis April 2015 im Presseservice der Fraport AG eingesetzt und organisierte mit meinen Kollegen alle Medienaktivitäten rund um den Flughafen Frankfurt: Von der Ankunft der Fußball-Nationalmannschaft über Berichte ‘hinter den Kulissen’ von privaten Fernsehsendern bis hin zu großen Fernsehproduktionen war alles dabei. Natürlich gehörten auch das Erstellen von Pressemitteilungen und konzeptionelles Arbeiten zu meinen Aufgaben. Als großes Projekt übernahm ich damals auch das Thema Krisenkommunikation.

Nach einem Jahr Elternzeit bin ich nun seit April 2016 in der Pressestelle als „Sprecherin Servicekommunikation“ tätig. Klassische Medienarbeit und Betreuung der Medienkontakte zu den Servicethemen sowie die Betreuung verschiedener Publikationen und Formate gehören zu meinem Aufgabenfeld. Zudem bin ich weiterhin für die organisatorische Steuerung und Vorbereitung der Krisen- und Notfallkommunikation zuständig.

DAPR: Ihre Masterarbeit dreht sich um Krisenkommunikation – da kommen einem beim Thema Flughafen leider gleich Katastrophen wie Abstürze oder Anschläge in den Sinn. Wie weit können sich Kommunikateure von Betreibern wie Fraport darauf vorbereiten?

Jana Schwab: Jedes Unternehmen kann und sollte sich auf Krisen- und Notfälle natürlich operativ, aber auch kommunikativ vorbereiten. Gerade solche Ereignisse müssen kommunikativ begleitet werden, um die interne und externe Meinungslage aktiv mitgestalten zu können. Hier ist eine transparente, einheitliche und möglichst schnelle Kommunikation essentiell für die Reputation und das Image eines Unternehmens. Durch eine professionelle Organisation der Prozesse, Aufgaben und Zuständigkeiten innerhalb eines Kommunikationsteams gelingt es, die Übersicht zu behalten, die Reaktionsfähigkeit zu steigern, Kernbotschaften zu setzen und gemeinsam mit den Partnern einheitlich zu kommunizieren. Flughäfen haben ein besonderes Aufmerksamkeitspotenzial in der Öffentlichkeit und sind oft „Schmelztiegel“ für Krisenthemen, da die Auswirkungen von Ereignissen an entfernten Orten oft bis nach Frankfurt zu spüren sind. Deshalb ist es wichtig, auch mit allen Partnern in einem kontinuierlichen Austausch zu stehen.

DAPR: Jana, wir danken Ihnen für das Gespräch!

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Masterlehrgänge in Kooperation mit der Donau-Universität Krems

Die berufsbegleitenden Masterlehrgänge der DAPR starten wieder am 17. Oktober 2016. Die Bewerbungsphase läuft; Stipendienausschreibung noch bis 09. September 2016!

Weitere Informationen und Download der Anmeldeunterlagen:

  • Master of Science (MSc) mit den Fachvertiefungen “PR und Integrierte Kommunikation”, “Kommunikation und Management”,  “Social Media and Global Communication”, “Interne und Change-Kommunikation”
  • Master of Business Administration (MBA) in “Communication and Leadership”

 

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