Learn-life-balance: Anja Beger

DAPR-Masterstudium Teilnehmerin Anja Beger

Anja Beger

Anja Beger studiert bei uns “PR und Integrierte Kommunikation” und gibt in diesem Blog-Beitrag Einblicke in den Seminaralltag, berichtet vom berufsbegleitenden Lernen und erzählet uns, was für sie die DAPR besonders macht.

Profil: Anja Beger, so könnte man sagen, hat den typischen Lebenslauf der über 30-Jährigen in der PR-Branche: sie ist Quereinsteigerin.Anja studierte Kulturwissenschaften und arbeitete zunächst auf der anderen Seite des Schreibtischs: als Volontärin und später Redakteurin bei einer Zeitung. Politische Kommunikation sowie Beauty und Lifestyle waren danach ihre PR-Themen, bevor sie zu ihrem aktuellen Arbeitgeber wechselte: Sie kümmert sich heute um die Kommunikation der Stiftung Leuchtenburg. Die Höhenburg im Saaletal bei Jena beherbergt die „Porzellanwelten Leuchtenburg“ – DAS Zentrum für Thüringer Porzellan mit  einer Ausstellung zur Geschichte des weißen Goldes, die für den europäischen Museumspreis nominiert ist.

Und das sagt Anja über ihr Master-Studium in “PR und Integrierter Kommunikation“, in dem sie seit Herbst 2014 eingeschrieben ist:

DAPR: Warum haben Sie sich für ein berufsbegleitendes Masterstudium an der DAPR/DUK entschieden?

Anja Beger: Ich habe mich bewusst für ein berufsbegleitendes Masterstudium entschieden, um meine Arbeit zu professionalisieren, ohne den praktischen Bezug zum Tagesgeschäft aufgeben zu müssen. Das Masterstudienprogramm von DAPR und Donau-Uni ist ideal für Berufstätige wie mich, da das Konzept explizit Menschen im Job anspricht, die an unterschiedlichen Punkten ihrer Karriere stehen und in den Kursen zusammentreffen. Als Praktiker bekommt man so die ideale Dosis hochwertigen Wissens.

DAPR: Wie meistern Sie die Mehrfachbelastung durch Studium, Arbeit und Familie bzw. welche Erfahrungen konnten Sie mit dem berufsbegleitenden Konzept bisher machen?

Anja Beger: Als zweifache Mutter „on the job“ ist das berufsbegleitende Studium für mich eine ganz besondere Herausforderung. Mir hat geholfen, dass alle Modultermine bereits mit dem Studienstart fest standen und man ausreichend Zeit hat, sich die Präsenzzeiten langfristig einzuplanen. Dazu kommt, dass Fristen und Termine gut zu bewältigen und einzuhalten sind und die Modulleiter persönlich ansprechbar sind, wenn man in verzwickte Situationen gerät: Kind krank, Projekt umgelegt, zusätzliche Termine… Alles kann besprochen werden, und bis jetzt haben wir immer eine Lösung gefunden. Das hat mir Gelassenheit geschenkt!

Ich hatte zu Anfang wirklich Angst vor noch mehr Stress, übereilten Abgaben, damit mittelmäßigen Ergebnissen und Termindruck. Im Nachhinein haben sich meine Bedenken als unbegründet herausgestellt, worüber ich selbst positiv überrascht bin.

DAPR: Was hat Ihnen im Studium bisher besonders gut gefallen? Welche Themengebiete haben Sie besonders interessiert?

Anja Beger: Besonders beeindruckt bin ich von den ausgesprochen hochkarätigen Dozentinnen und Dozenten, die unsere Kurse mit gestalten und abhalten. Wir haben den großen Vorteil, dass themenspezifisch absolute Koryphäen auf ihrem jeweiligem Fachgebiet für uns Studenten engagiert werden. Sehr interessant für mich war das erste, gut aufbereitete Theoriemodul für den Einstieg sowie der Schwerpunkt Medienrecht. Was ich in dieser einen Woche gelernt habe, hat mir sehr viel Sicherheit im täglichen Umgang mit Bildrechten, Social Media und Co. gegeben.

DAPR: Was nehmen Sie aus den bisherigen Präsenzphasen direkt mit in den Berufsalltag?

Anja Beger: Da die Übergänge von Studium und Beruf fließend sind, kann ich frisches Wissen direkt umsetzen und anwenden bzw. eingefahrene Abläufe neu bewerten und anders aufbauen. Auf diesem Weg hat sich die neu entzündete Professionalisierung bereits bezahlt gemacht, was mich selbst und meine Kollegen freut. Mit dem Studium hat sich eindeutig mein Rundum-Blick verbessert. Man hat ein neues Gespür für das große Ganze, verheddert sich weniger in Details und geht an Probleme mit neuen Lösungsansätzen heran, und zwar unmittelbar, wenn man am Montag nach einer Studienwoche die Aufgabenplanung angeht.

DAPR: In Ihrer Lehrgangsgruppe haben Sie bereits viel miteinander gelernt und Problemstellungen bearbeitet. In einer bunt gemischten Gruppe ergeben sich dabei immer wieder neue Denkrichtungen. Wie empfinden Sie die Gruppendynamik?

Anja Beger: Unsere Gruppe ist wirklich bunt gemischt und schnell war allen klar, dass genau das viele Chancen für jeden Einzelnen bietet. Wir haben mittlerweile ein stabiles Netzwerk der „Masters of Klartext“ und tauschen uns rege über unsere WhatsApp-Gruppe oder per E-Mail und Telefon aus. Für mich ist es wunderbar, so viele neue, interessante Menschen aus so vielen verschiedenen Bereichen der Kommunikation kennengelernt zu haben, denn mit einer Frage, bleibe ich nicht lange allein. Die Kontakte, die sich damit parallel zum Studium ergeben haben, sind einfach Gold wert, und ich bin sicher, dass sie die Studienzeit überdauern.

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